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Kostenfreies Webinar | Die Gesundheits-Bilanz – Ihr Bauchgefühl zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement schwarz auf weiß!

In einer sich wandelnden Arbeitswelt mit vielfältigen Herausforderungen, wie z.B. einer alternden Belegschaft, erkennen zunehmend mehr Firmen, dass ein ganzheitliches Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) längst nicht mehr nur ein „Nice-to-have“ für eine zukunftsträchtige Unternehmensstrategie ist. Ein nachhaltig wirksames BGM gilt vielmehr als zentral für den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens.

Doch mit Blick auf die zahlreichen Vorteile eines professionellen BGMs soll es nicht bei einem Bauchgefühl bleiben. Die Gesundheits-Bilanz der danova GmbH – ein wissenschaftlich fundiertes und benutzerfreundliches Online-Tool – nimmt die Gesundheit Ihres Unternehmens auf Basis Ihrer bestehenden Unternehmensdaten unter die Lupe und macht unternehmensspezifische Stärken und Handlungsbedarfe im Bereich des BGMs sichtbar.

  • Altersstrukturanalyse (Ist-Analyse sowie 5-Jahres-Szenario)
  • Fehlzeiten- & Fluktuationsanalyse
  • Mitarbeiter-Kurzbefragung zur arbeitsbezogenen Gesundheit
  • BGM-Check (Verhaltens- & Verhältnisprävention)
  • Demografie- und gesundheitsassoziierte Produktivitätsbetrachtung

Über diese Entscheidungsgrundlage hinaus erhalten Sie konkrete und praktikable Handlungsempfehlungen und Impulse für ein nachhaltig wirksames BGM.

In diesem Zusammenhang lädt die danova GmbH, unabhängiger Präventionsexperte und Impulsgeber im BGM, Sie herzlich zu einem kostenfreien Webinar mit dem Titel „Die Gesundheits-Bilanz – wir machen Ihr Bauchgefühl messbar!“ ein.

Datum:          Mittwoch, den 13. September 2017 sowie 18. Oktober 2017
Uhrzeit:         17:00 – 17:30 Uhr
Zielgruppe:   Personalentwicklung, Personalleitung, BGM-Verantwortliche

Sie sind neugierig geworden? Dann melden Sie sich unter folgendem Link für das kostenfreie Webinar an.

Webinar 1 | 13.09.2017
Webinar 2 | 18.10.2017

Informationen zu den technischen Teilnahme-Voraussetzungen erhalten Sie mit der Webinar-Anmeldung sowie hier.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und wünschen Ihnen schon jetzt ein informatives Webinar! Bei Rückfragen steht Ihnen die Referentin Alisa Weiss gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre danova Präventionsexperten

Gesetzliche Vorgaben im Betrieblichen Gesundheitsmanagement

Die danova GmbH bietet, als der Anbieter im betrieblichen Gesundheitsmanagement, die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz für Unternehmen an.

Seit Juni 2016 ist unsere Psychologin Sandra Teckenberg zertifizierte Fachexpertin der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung. Nähere Informationen erhalten Sie dazu hier: http://www.danova.de/2016/06/17/zertifizierung-zur-durchfuehrung-einer-gefaehrdungsbeurteilung-psychischer-belastung-am-arbeitsplatz/.

Seit dem 25.09.2013 ist die Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung am Arbeitsplatz im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchg) festgeschrieben: Das Arbeitsschutzgesetz schreibt allen Unternehmen, unabhängig von deren Größe vor, ihre Arbeitsplätze hinsichtlich möglicher psychischer Belastungen und Gefährdungen zu beurteilen.

Doch auch knapp vier Jahre nach der gesetzlichen Verankerung ist die Zahl der Unternehmen, die dieser gesetzlichen Vorschrift nachkommen und eine solche Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung durchführen, noch sehr gering. Dabei kann das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) in Unternehmen auf Basis dieser Analyse noch effizienter gestaltet und die Gesundheit sowie Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zielgruppen- und bedarfsorientiert gesteigert werden. Die Analyse liefert eine Identifizierung von Handlungsfeldern, die eine fundierte Entscheidungsgrundlage für einen darauf aufbauenden Maßnahmenplan darstellt. Einzelne Maßnahmen können dabei auch von den Krankenkassen bezuschusst werden.

Weil das Gesetz aber nur Aussagen darüber trifft, dass eine solche Beurteilung durchgeführt werden muss, gleichzeitig aber nicht festsetzt, wie diese erfolgen soll, stehen viele Unternehmen vor der Herausforderung, wie sie diese durchführen sollen und welche zentralen Qualitätskriterien entscheidend sind, wenn es um das Heranziehen externer Anbieter geht. Bei der Nichtnutzung bleiben mögliche Potenziale, die Mitarbeiterzufriedenheit, deren Engagement sowie in weiterer Folge das Arbeitsklima und die Produktivität zu verbessern, ungenutzt.

Der wissenschaftlich fundierte und international anerkannte Mitarbeiterfragebogen COPSOQ (Copenhagen Psychosocial Questionnaire) liefert eine fundierte Ist-Analyse der psychischen Belastungen und Beanspruchungen der Mitarbeiter. Auf dieser Grundlage werden Handlungsfelder im Unternehmen identifiziert und anschließende ursachen- und zielgruppengerechte Gesundheitsmaßnahmen als Entscheidungsvorlage abgeleitet. Der COPSOQ kann ebenso als Papier-Stift Befragung durchgeführt werden. Die Teilnahme erfolgt vollkommen anonym, da die eingesetzte professionelle Software (Questback/UniPark) die Befragungsdaten und die dazugehörigen IP-Adressen getrennt aufzeichnet und damit keine Zuordnung möglich ist.

Das folgende Schaubild zeigt Ihnen den Prozess der Datenerhebung auf, den die danova GmbH gemeinsam mit dem IfeS (Institut für empirische Soziologie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen/Nürnberg) und dem Präventions-Center Manuela Fuckerer abwickelt. Die Kooperation mit dem universitären Partner gewährleistet die unabhängige, datengeschützte und fundierte Auswertung der Befragungsergebnisse.

Der COPSOQ erfasst die 5 Dimensionen:

1. Anforderungen:

  • Quantitative Anforderungen
  • Emotionale Anforderungen
  • Verbergen von Emotionen
  • Work Privacy-Konflikte

2. Entwicklungsmöglichkeiten

  • Einflüsse auf die Arbeit
  • Spielraum bei Pausen und Urlaub
  • Entwicklungsmöglichkeiten
  • Bedeutung der Arbeit
  • Verbundenheit mit dem Arbeitsplatz

3. Soziale Beziehungen und Führung

  • Vorhersehbarkeit der Arbeit
  • Rollenklarheit
  • Rollenkonflikte
  • Führungsqualität
  • Unterstützung bei der Arbeit
  • Rückmeldung/Feedback
  • Menge sozialer Kontakte
  • Gemeinschaftsgefühl
  • Ungerechte Behandlung

4. Weitere Belastungen

  • Vertrauen und Gerechtigkeit
  • Arbeitsumgebung
  • Unsicherheit des Arbeitsplatzes
  • (optional weitere Items)

5. Beanspruchungen

  • Gedanke an Berufswechsel
  • Arbeitszufriedenheit
  • Allgemeiner Gesundheitszustand
  • Burnout-Symptome
  • (optional weitere Items)

Abgesehen von der gesetzlichen Vorschrift bietet eine derartige Analyse die Grundlage für ein effektives Gesundheitsmanagement: Psychische Überlastungen können so frühzeitig erkannt und entsprechende Präventionsmaßnahmen eingeleitet werden.

Sie möchten sich hinsichtlich Ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements beraten lassen und/oder eine Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz in Ihrem Unternehmen durchführen? Nehmen Sie gerne direkt Kontakt mit uns auf.

 

Einladung zum offenen Seminar „Fit in die Zukunft“

Sie möchten das Leistungsportfolio der danova GmbH und die dazugehörigen Präventionsexperten hautnah und in einer außergewöhnlichen Atmosphäre im Berghaus Spitzingsee erleben?

Dann nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und melden sich zum offenen Seminar „Fit in die Zukunft“ an.

Datum: 14. und 15. September 2017
Veranstaltungsort: Berghaus Spitzingsee | Kratzerweg 4 | 83727 Schliersee-Spitzingsee
Kosten: Veranstaltungskosten: 650,00 € pro Person zzgl. MwSt. – Übernachtungs- und Verpflegungskosten: 240,00 € pro Person zzgl. MwSt.
Flyer: Hier klicken
Anmeldeformular: Hier klicken

Ihr Nutzen? Erleben Sie in unserem bewährten, 2-tägigen Gesundheitsseminar, mit welchen Formaten und Inhalten, aus den Bereichen Ernährung, Bewegung und mentale Fitness, sich die

  • Leistungsfähigkeit und
  • Motivation

Ihrer Mitarbeiter/innen steigern lassen. So erleben Sie am eigenen Leib, welche Erfahrungen Ihre Mitarbeiter/innen auf dem vitalen danova Gesundheitsseminar sammeln und haben selbst die Möglichkeit, gemeinsam mit unseren Präventionsexperten, Ihre eigenen Gesundheitsziele zu fixieren, Strategien zur Zielerreichung festzulegen und Ihren „inneren Schweinehund“ zu zähmen.

Neugierig geworden?
In unserem Flyer erhalten Sie Zusatzinformationen zum Inhalt des Gesundheitsseminars.

Weiteres Informationsmaterial erhalten Sie auf Anfrage bei unserer Seminarorganisation: Jette Heise – Marketing | Kooperation | Gesundheitscoach (jette.heise@danova.de; 0911 1488907-52)

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Ihre danova Präventionsexperten

 

Markenmacht Gesundheitsbranche

„Die Marke ist für über 90 Prozent der [Unternehmensentscheider] ein wesentlicher Faktor für den Unternehmenserfolg und gilt als Schlüssel zu wichtigen unternehmerischen Zielen.“[1]

Unter dem Titel „Markenmacht der Gesundheitsbranche“ hat sich die Hochschule Mittweida 2016/2017 ausgiebig mit der Thematik Markenführung, -identität und -positionierung in der Gesundheitsbranche beschäftigt und wertvolle Erkenntnisse geliefert.

Bei Unternehmen, die in der Gesundheitsbranche tätig sind, spielt der Einsatz einer professionell aufgestellten Marke bislang eine eher untergeordnete Rolle.[2] Durch die demografische Entwicklung in Deutschland und das zunehmende Gesundheitsbewusstsein steigt die Nachfrage an professionellen Dienstleistungen in den Bereichen Betreuung, Pflege und Gesundheit sowie auch an Dienstleistungen und Produkten auf dem zweiten Gesundheitsmarkt,[3] welche Wahlleistungen darstellen. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen wächst der Gesundheitsmarkt kontinuierlich und simultan steigt die Anzahl an Dienstleistern in diesem Bereich.[4] Entsprechend ist es für ein Unternehmen in der Gesundheitsbranche von kumulativer Bedeutung,[5] sich durch den Einsatz einer starken Marke gegenüber dem Wettbewerb zu differenzieren, die Kundenloyalität zu steigern sowie die Wahrnehmung der Markenqualität zu erreichen.[6]

Die danova GmbH stimmt dieser Entwicklung im Gesundheitswesen zu und sieht entsprechend manifeste Vorteile in der Entwicklung einer Unternehmensmarke.

Obwohl der Wettbewerb zwischen den Anbietern kontinuierlich steigt[7] und das auf dem zweiten Gesundheitsmarkt abgestimmte Leistungsangebot stetig wächst, sind aktuell nur wenige professionell aufgestellte Marken im Gesundheitswesen vorhanden.[8] Dadurch stehen Gesundheitsunternehmen in ständiger Konkurrenz um Kunden, Personal und Ressourcen. Um das Vertrauen der Kunden für ihre Produkte und Dienstleistungen, die das wichtigste Gut der Menschen – die Gesundheit – betreffen, zu erlangen, müssen sie um die Gunst dieser werben.[9] Bei Gesundheitsthemen oder im Krankheitsfall überlassen Patienten häufig „Experten“ die Entscheidung über die Auswahl des richtigen Anbieters, recherchieren selbst online, bilden sich ihre Meinung durch Medien und Presseberichte oder nehmen Empfehlungen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis entgegen. Eine bekannte Marke, die im Zusammenhang mit Vertrauen steht, kann bei der Anbieterauswahl unterstützend sein und die Undurchsichtigkeit und Vielschichtigkeit des Gesundheitswesens in den Vordergrund stellen. Beispiele aus der Gesundheitsbranche zeigen, dass eine Markenpositionierung in dieser Branche möglich ist: Aspirin (Konsumgütermarke), Hansaplast (Gebrauchsgütermarke), Storz aus der Medizintechnik (Investitionsgüter) und Krankenhäuser, wie zum Beispiel die Charité oder die Helios Kliniken (Dienstleistungsmarken) machen es vor. Doch auch Krankenversicherer, Verbände und Pflegedienste versuchen sich als Marke im Gesundheitswesen zu etablieren und zu differenzieren. Im Allgemeinen besteht die Herausforderung für Unternehmen in der Gesundheitsbranche darin, trotz negativ assoziierter Eigenschaften (z.B. Krankheit und Schmerzen), die Kunden bzw. Patienten häufig mit der Branche in Verbindung bringen, eine positive Marke aufzubauen.[10] Die Bildung einer Markenidentität und Markenpositionierung ist dabei essentiell für das langfristige Bestehen einer Marke im Gesundheitsmarkt. Sobald es einem Unternehmen gelingt, seine Produkte oder Dienstleistungen positiv zu belegen, entsteht ein emotionaler Mehrwert.[11] Denn Kunden interessieren sich weniger für die rationalen Sachinformationen zur Entscheidungsfindung des richtigen Anbieters, sondern eher für die emotionalen und individuellen Informationen, die letztendlich zur Anbieterentscheidung führen.[12] Diese emotionalen Gegebenheiten sorgen für die Entwicklung von Vertrauen, welches Grundlage für die Etablierung einer Marke darstellt.[13] Besonders Dienstleister sind bei der Kundengewinnung auf diese Vertrauensmerkmale angewiesen.[14] Lorbeer untersuchte in der Studie „Vertrauensbildung in Kundenbeziehungen“ das Vertrauen von Kunden zu internetgestützten Leistungen von Gesundheitsanbietern. Dabei kam er zu dem Schluss, dass die Konsistenz zwischen Markenversprechen und Produkterwerb als entscheidender Faktor des Vertrauensaufbaus anzusehen ist. Denn in der Konsistenz wird das verlässliche und prognostizierbare Verhalten eingeschätzt.[15]

In der Gesundheitsbranche haben sich starke Identitätskomponenten zur Markenbildung prädestiniert. Diese haben zum Ziel, Vertrauen in Qualität und Leistungsfähigkeit bei den Zielgruppen umzuwandeln. Ein entscheidender Vorteil wird dabei in dem erhöhten Einsatz der Weiterempfehlung gesehen. Die Markenpositionierung muss dabei einzigartige Merkmale enthalten, die bei den Mitarbeitern implementiert werden. Anschließend können die Mitarbeiter im Austausch mit den Kunden diese Merkmale platzieren.[16] Das Vertrauen und die Loyalität, die für eine erfolgreiche Marke in der Gesundheitsbranche notwendig sind, werden nur durch die Einhaltung des Markennutzenversprechens erzeugt. Erarbeitet werden kann dieses Versprechen lediglich von denjenigen Mitarbeitern eines Unternehmens, welche die Markenidentität verstehen, leben und nachdrücklich im Kontakt zu ihren Kunden kommunizieren.[17] Denn die Intensität der Interaktion zwischen Mitarbeiter und Kunden spielt in einem Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitsmarkt eine besondere Rolle und ist für die Weiterempfehlung gegenüber neuen Kunden elementar. Zusätzlich ist für eine Entwicklung und Implementierung der Markenidentität und Markenpositionierung im Unternehmen ein ganzheitliches Verständnis der Markenführung entscheidend.[18]

Die Markenbedeutung für Unternehmen im Gesundheitswesen wird in naher Zukunft kumulativ steigen, da die Zahl der Kunden, die sich mit Gesundheit beschäftigen, stetig wächst und darüber hinaus medizinische Inhalte im digitalen Zeitalter immer transparenter und leichter zugänglich werden. Durch die hohe Anzahl an unterschiedlichen Gesundheitsinformationen, die durch die Online-Medien veröffentlicht werden, wird der Kunde außerdem zunehmend verunsichert. Dieser Unsicherheit kann mit einer etablierten Unternehmensmarke, die im Gesundheitswesen bei Kunden für Vertrauen sorgt und für Qualität steht, entgegengewirkt werden. Besonders Kliniken beschäftigen sich derzeit vermehrt mit dem Thema Marke und einer Markenstrategie, die zur Kundengenerierung, -gewinnung und -bindung eingesetzt werden kann. Sie soll als Instrument dienen, um potenzielle Patienten von den Präferenzen des Krankenhauses zu überzeugen und in ihrem Entscheidungsprozess zu lenken.[19] Auch bei gesetzlichen Krankenversicherern (GKV), wie der TK, der DAK Gesundheit, der AOK oder der Barmer GEK nimmt das Thema Marke und Markenpositionierung eine zentrale Rolle ein.[20] Während die TK die Markenpositionierung ihrer Kampagnen im Bereich „Steigerung der Leistungsfähigkeit“ ansiedelt, setzt die DAK den Schwerpunkt auf die „Steigerung der Lebensqualität“. Die AOK hingegen positioniert sich in ihren Kampagnen im Feld „Gesundheit unterstützen“ und die Barmer GEK im Feld „Gesundheit absichern“.[21]


Markenpositionierung ausgewählter Krankenkassen im Wettbewerbskontext am Beispiel von Markenkampagnen[22]

Auffällig ist, dass sich außer der TK, alle anderen GKV-Anbieter verstärkt im Ballungszentrums der Vier-Felder-Matrix ansiedeln. Daraus kann geschlossen werden, dass auch in der GKV-Branche die jeweiligen Differenzierungsmerkmale noch klarer und konsequenter gesetzt werden müssen, um den Kunden den individuellen Vorteil der jeweiligen GKV präsentieren zu können. Damit kann ihnen die Möglichkeit gegeben werden, sich schnell und einfach für einen zur eigenen Person/Persönlichkeit passenden Anbieter zu entscheiden und sich damit langfristig an einen GKV-Anbieter zu binden.[23]

Doch nicht nur Krankenhäuser und Krankenkassen aus dem ersten Gesundheitsmarkt sehen die Marke als entscheidend und notwendig an. Auch der zweite Gesundheitsmarkt sieht im Vorhandensein einer starken Marke den Geschäftserfolg. Im heutigen Fitnessmarkt steigt die Zahl der Anbieter[24] und damit auch die Bedeutung der Marke, welche dadurch zum zentralen Erfolgsfaktor wird.[25] Sie dient dem Kunden als Präferenzbildung zum ähnlichen Wettbewerb.[26] 6,3 Prozent der Fitnessstudiobetreiber konzentrierten sich im Jahr 2005 auf eine spezielle Ausrichtung ihres Studios.[27] Dieser Prozentsatz ist im Jahr 2010 auf 49,9 Prozent gestiegen. Grund für diesen Anstieg und der gezielten Studioausrichtung ist der wirtschaftliche Druck, dem die Studiobesitzer ausgesetzt sind.[28] Eine klare und transparente Positionierung der Anbietermarke bietet die Möglichkeit der Wettbewerbsdifferenzierung und damit die Kompensation des steigenden Wettbewerbsdrucks. Deloitte unterstützt dieses Resultat mit seiner Studie zum deutschen Fitnessmarkt 2012.[29]

Die danova GmbH hat sich diesen aussagekräftigen Studienergebnissen gestellt, einer Prüfung hinsichtlich der eigenen Marke unterzogen und die eigene Positionierung mit der BGM-Branche abgeglichen.

 

Zusammenfassung:

Generell muss in der Gesundheitsbranche hinsichtlich der Markenführung und -bildung ein Transformierungsprozess stattfinden. Andere Branchen haben diesen Prozess bereits erfolgreich durchlaufen. Im ersten Gesundheitsmarkt haben vereinzelte Krankenhäuser und Krankenkassen die Marke und dessen Positionierung für sich als Differenzierungsmöglichkeit erkannt. Auch hier gibt es jedoch noch Verbesserungsmöglichkeiten. Auch im zweiten Gesundheitsmarkt liegt eine ähnliche Situation vor. Fitnessstudios, die besonders im Konkurrenzkampf mit anderen Leistungsanbietern stehen, versuchen sich in der Branche zu positionieren. Dass eine Positionierung der Unternehmensmarke im Gesundheitsmarkt vielversprechend ist, unterstreichen die 2014 entstandene Studie „Der deutsche Fitnessmarkt“ von Deloitte, DSSV und DHfPG und der Fachartikel „Vierfelder-Matrix der Markenpositionierung von gesetzlichen Krankenkassen“ von Boroch und Matusiewicz von 2016.

Die danova GmbH hat sich den Erkenntnissen der Studie unterzogen und sich diese zu eigen gemacht: Die Markenidentität sowie Markenpositionierung wurden dementsprechend neu aufgesetzt und findet sich in einem Neuauftritt der Unternehmensmarke danova wider.

 

[1] KUPETZ, A. / MEIERKKORTWIG, H.: Deutscher Markenmonitor 2015 – Entscheiderstudie zu Trends und Erfolgsfaktoren der Markenführung. Frankfurt am Main / Köln. 2015.

[2] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[3] Vgl. BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT: Gesundheitswirtschaft im Überblick. URL: http://www.bmg.bund.de/themen/gesundheitssystem/gesundheitswirtschaft/gesundheitswirtschaft-im-ueberblick.html, Zugriff v. 25.05.2016

[4] Vgl. BUNDESMINISTERIUM FÜR GESUNDHEIT: Bedeutung der Gesundheitswirtschaft. URL: http://www.bmg.bund.de/themen/gesundheitssystem/gesundheitswirtschaft/bedeutung-dergesundheitswirtschaft.html, Zugriff v. 25.05.2016

[5] Vgl. DELOITTE (Hrsg.): Der deutsche Fitnessmarkt – Studie 2012. Düsseldorf. 2012.

[6] Vgl. KUPETZ, A. / MEIERKKORTWIG, H.: Deutscher Markenmonitor 2015 – Entscheiderstudie zu Trends und Erfolgsfaktoren der Markenführung. Frankfurt am Main / Köln. 2015.

[7] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[8] Vgl. ÄRZTEZEITUNG: Zweiter Gesundheitsmarkt wächst. URL: http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/igel/article/865760/wellness-co-zweiter-gesundheitsmarkt-waechst.html, Zugriff v. 02.07.2016

[9] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[10] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[11] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[12] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[13] Vgl. GEUTER, G. / WEBER, J.: Informationsbedarf chronisch kranker Menschen bei der Krankenhauswahl – untersucht unter besonderer Berücksichtigung des Internets. Bielefeld. 2009.

[14] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[15] Vgl. LORBEER, A.: Vertrauensbildung in Kundenbeziehungen. Ansatzpunkte zum Kundenbindungsmanagement. Wiesbaden. 2003.

[16] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[17] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[18] Vgl. BUCHMANN, U.: Markenkommunikation in Medizin und Gesundheitswesen. In: BUSCH, A. / SPRANZKFOGASY, T. (Hrsg.): Handbuch Sprache in der Medizin. Berlin. 2015. 459-472.

[19] Vgl. PIRCK, P.: Markenbildung bei Krankenhäusern. In: BRANDMEYER, K. / PIRCK, P. / POK GODA, A.: Medizin trifft Marke. Markentechnik für den Gesundheitsmarkt. Wiesbaden. 2015. 157-165

[20] Vgl. BOROCH, W. / MATUSIEWICZ, D.: Vierfelder-Matrix der Markenpositionierung von gesetzlichen Krankenkassen. In: ZEITSCHRIFT FÜR DIE GESAMTE VERSICHERUNGSWISSENSCHAFT, 105 (2) – 2016. 131-147.

[21] Vgl. BOROCH, W. / MATUSIEWICZ, D.: Vierfelder-Matrix der Markenpositionierung von gesetzlichen Krankenkassen. In: ZEITSCHRIFT FÜR DIE GESAMTE VERSICHERUNGSWISSENSCHAFT, 105 (2) – 2016. 131-147.

[22] Eigene Darstellung in Anlehnung an BOROCH, W. / MATUSIEWICZ, D.: Vierfelder-Matrix der Markenpositionierung von gesetzlichen Krankenkassen. In: ZEITSCHRIFT FÜR DIE GESAMTE VERSICHERUNGSWISSENSCHAFT, 105 (2) – 2016. 131-147.

[23] Vgl. BOROCH, W. / MATUSIEWICZ, D.: Vierfelder-Matrix der Markenpositionierung von gesetzlichen Krankenkassen. In: ZEITSCHRIFT FÜR DIE GESAMTE VERSICHERUNGSWISSENSCHAFT, 105 (2) – 2016. 131-147.

[24] Vgl. DELOITTE / DSSV / DHfPG (Hrsg.): Der deutsche Fitnessmarkt – Studie 2014. Düsseldorf. 2014.

[25] Vgl. DAUMANN, F. / ESIPOVICH, L.: Markenaufbau – Der Weg zum Erfolg. In: SCIAMUS – SPORT UND MANAGEMENT: Strategisches Management für Fitnessstudios. 3 – 2012. 63-71.

[26] Vgl. DAUMANN, F. / ESIPOVICH, L.: Markenaufbau – Der Weg zum Erfolg. In: SCIAMUS – SPORT UND MANAGEMENT: Strategisches Management für Fitnessstudios. 3 – 2012. 63-71.

[27] Vgl. BODY LIFE: Branchenstudie 2005/2006. Karlsruhe. 2006.

[28] Vgl. BODY LIFE: Branchenstudie 2010/2011. Karlsruhe. 2011.

[29] Vgl. DELOITTE (Hrsg.): Der deutsche Fitnessmarkt – Studie 2012. Düsseldorf. 2012.

Einladung zum Unternehmerdialog Digitalisierung 2017

Die Digitalisierung treibt den Wettbewerb mit atemberaubendem Tempo voran. Wenn Sie sich fragen:

  • Wo kann Digitalisierung mein Unternehmen treffen?
  • Gibt es womöglich völlig neue Player am Markt, die sich zwischen meinem Unternehmen und den Kunden positionieren werden?
  • Industrie 4.0 – welche Werkzeuge und Handlungsfelder machen Sinn?
  • Wie kann ich mein Industrieunternehmen zum Digital Enterprise entwickeln?
  • Passt meine Prozesslandschaft und sind meine Prozesse digital?
  • Wie kann ich eine Umgebung schaffen, wo Mitarbeiter ihre Kreativität, Leidenschaft und Kompetenz voll in das Unternehmen einbringen?
  • Welche Partner bringen mich in meiner Digitalisierungsstrategie weiter?
  • Wo kann ich Künstliche Intelligenz heute einsetzen?

Dann sind Sie beim Unternehmerdialog Digitalisierung 2017 richtig.

Unter dem Titel „Unternehmerdialog Digitalisierung 2017“ veranstaltet die NIK (Nürnberger Initiative für Kommunikationswirtschaft) am 29. Juni 2017 Vorträge, Workshops und einen Austausch auf Augenhöhe zur erfolgreichen Implementierung der digitalen Welt in Ihr Unternehmen.

Datum: 29. Juni 2017 | 09:00 – 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: IHK-Akademie Mittelfranken | Walter-Braun-Straße 15 | 90425 Nürnberg
Kosten: 300,00 € pro Person zzgl. MwSt.
Anmeldung: https://www.nik-nbg.de/veranstaltung/unternehmerdialog-digitalisierung-2017/

Der geschäftsführende Gesellschafter der danova GmbH, Armin Lutz, wird mit dem Impulsvortrag „Digitales Arbeiten und (trotzdem) gesund!?“ – Mitarbeiter- und Unternehmensmehrwerte einen Beitrag zur digitalen Gestaltung Ihres Betrieblichen Gesundheitsmanagement leisten.

Benchmark | Digitale Ernährungstools

In dem bereits veröffentlichen Newsbeitrag „danova digitalisiert individuelle Ernährungscoachings“ im Februar dieses Jahres, wurde das danova Produkt „foodcoach“ bereits vorgestellt.

Der foodcoach gibt eine digitale, alltagstaugliche Ernährungsunterstützung für Jeden mit individueller Zielsetzung und schafft so mehrdimensionale Ergebnisse. Mit Hilfe von gesundheitsorientierten Ernährungsempfehlungen und individueller Coachingfunktion unterstützt und motiviert der foodcoach bei der Zielerreichung.

Bereits 2015 begann die Vorbereitung zur Neuentwicklung des Online-Tools. Um die Anforderungen zu bestimmen wurde 2015/2016 ein Benchmark zu digitalen Ernährungstools von der danova in Auftrag gegeben und von der „Hochschule Coburg“ durchgeführt.

Die Analyse und Ergebnisse der wissenschaftlichen Ausarbeitung finden Sie hier.

Unsere Jugend braucht Perspektiven und konkrete Ziele!

So wirbt Erich Schuster, der Gründer des Projektes „Schüler-Power“ auf der gleichnamigen Homepage.

Die Zielgruppe sind Kinder und Jugendliche auf dem Weg zu ihrem Haupt- oder Realschulabschluss. Acht Monate lang finden Wochenend-Workshops statt, an denen die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Trainer und Pädagogen kennenlernen und mit ihnen gemeinsam über sich selbst hinauswachsen. Sie erhalten unter anderem Einblick in mögliche Berufsfelder wie Hotel- und Gaststättenberufe, Bauberufe, oder aber soziale Berufe.
Im Mittelpunkt steht vor allem auch die Förderung von Grundkompetenzen wie Verantwortung, Teamfähigkeit, Kommunikation oder Toleranz.

Dieses Konzept ist der Feder von Erich Schuster entsprungen. Der mittlerweile 72-Jährige hat selbst einen Hauptschulabschluss, konnte sich jedoch mit verschiedenen Abendkursen weiterbilden und somit zu einem erfolgreichen Unternehmer in Nürnberg hocharbeiten. Neben der defacto.gruppe, hat er auch die danova GmbH gegründet und jahrelang geleitet, seine Tätigkeit als Gesellschafter besteht bis heute.

Passend zum zehnjährigen Jubiläum der Schüler-Power-Stiftung war die danova zum ersten Mal bei einem Projekt in Nürnberg dabei.
Vier von insgesamt acht Monaten wurden die Schüler auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben von Präventionsexperten der danova begleitet. Die Zusammenarbeit wurde mit einer Auftaktveranstaltung eingeleitet, um die Schülerinnen und Schüler direkt kennenzulernen, bevor es in die viermonatige Betreuungsphase ging. Ziel war es, Themen wie Bewegung und Ernährung greifbar zu machen. Via WhatsApp erhielten die Teams wöchentliche Fit-Tipps, ausgewählte Profi-News in Form von interessanten Videos, sowie das ein oder andere Quiz zum besagten Thema.
Die Schüler ließen unsere Trainer an ihren bewusst gesunden Mahlzeiten und Aktivitäten in Form von Fotos und Videos teilhaben und konnten somit ihr Punktekonto zum Glühen bringen. Wer am Ende am fleißigsten war, sollte schließlich einen äußerst attraktiven Preis erhalten: Als einer der Gesellschafter der danova GmbH sponserte Philipp Lahm ein handsigniertes Originaltrikot für jeden einzelnen aus dem Gewinnerteam.
Am Mittwoch, den 26.04.2017, fand dann die offizielle Abschlussveranstaltung im Rathaus Nürnberg statt. Nach einer eindrucksvollen Rede von Herrn Schuster persönlich, war es vor allem der Abend der Schülerinnen und Schüler. In Kleingruppen erzählten sie den Gästen, was sie an den vergangenen acht Wochenenden im Projekt erlebt und gelernt hatten. Unter den Zuhörern befanden sich nicht nur Familie und Freunde der Jugendlichen, sondern auch Sponsoren, Trainer und Ehemalige Schüler-Power-Teilnehmer.
Passend zum DFB-Pokal-Halbfinale von Bayern München und Borussia Dortmund am selben Abend wurde das Gewinner-Team mit den versprochenen Trikots belohnt.
Doch auch die anderen gingen nicht leer aus: Eine Urkunde und eine originale Autogrammkarte von Philipp Lahm gab es für alle Schülerinnen und Schüler.
Voller Stolz und mit gutem Gewissen die Jugendlichen nun in Berufswelt starten. Gleichermaßen freut sich die danova noch viele weitere Schüler-Power-Gruppen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit unterstützen zu dürfen.

 
Quelle des Bildmaterials: DEFACTO X Stiftung

 

BGM – Steigerung der Arbeitgeberattraktivität | Interview mit Matthias Malessa

Employer Branding und betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) – Begriffe, die für immer mehr Unternehmen eine zentrale Rolle in der heutigen Unternehmensgestaltung einnehmen. Zentraler Grund, um bei Matthias Malessa, Gesellschafter sowie Markenbotschafter der danova GmbH und Experte im Employer Branding, zum Thema „BGM – Steigerung der Arbeitgeberattraktivität“ in einem kurzen 5-Fragen Interview genauer nachzufragen.

Matthias, was genau verstehst du unter dem Begriff Employer Branding? 

Employer Branding ist der überzeugende, relevante und authentische „Anker”, um die Arbeitsrealität in all ihren Dimensionen zu gestalten und zu kommunizieren. Die Arbeitgebermarke wird durch gelebte, messbare und konsistente Arbeitsrealitäten aufgedeckt.

Und was genau gehört für dich zu einem modernen Employer Branding? Dazu? Employer Branding muss alle Dimensionen der Arbeitsrealität und Unternehmenskultur umfassen. In der Theorie werden diese Dimensionen am besten durch das „Markenrad“ beschrieben, in die Praxis übersetzt ist das die Gestaltung des physischen Arbeitsumfeldes, die gelebte Führungskultur, die Anerkennungskultur, die Art nach innen und nach außen zu kommunizieren und die Dimension der Achtsamkeit, also des gelebten Umgangs miteinander.

Inwieweit kann BGM einen Beitrag zur Steigerung der Arbeitgeberattraktivität leisten?

Insbesondere bei der Dimension „Führung“ und „Achtsamkeit“ spielt BGM eine zentrale Rolle. Hier realisiere ich ja durch konkrete Maßnahmen, wie „achtsam“ wir miteinander umgehen wollen und welches Menschenbild ich im Unternehmen lebe und pflege.

Welche Ziele kann ein Unternehmen durch den BGM-Einsatz hinsichtlich der Arbeitgeberattraktivität erreichen?

Durch die konkrete und authentische Förderung von mentaler und physischer Fitness meiner Mitarbeiter leiste ich einen grundlegenden Beitrag zur Arbeitgeberattraktivität, messbar durch ein hohes „employee engagement“ und natürlich durch die üblichen Indikatoren, wie beispielsweise der Fluktuation oder dem Krankenstand.

Wie ist deine Einschätzung? Können Unternehmen mit einem gut aufgestellten BGM im „War for Talent“ punkten? Wenn ja, welche BGM-Maßnahmen sind von zentraler Bedeutung?

Um im „War for Talent“ zu gewinnen müssen alle Dimensionen ganzheitlich bespielt werden. Dabei kommt insbesondere der Wertschätzung der Menschen im Unternehmen, als der zentralen Gestaltungsressource, eine zentrale Bedeutung zu. Darauf zahlen Maßnahmen des BGM, insbesondere derer, jenseits der gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen ein. Ich würde immer mit dem Dreiklang „Bewusstsein schaffen“, „Möglichkeiten bieten“, „Vorleben“ arbeiten. Dabei helfen konkrete Dinge, wie eine gute und gesunde Verpflegung, Sportmöglichkeiten begleitet durch ein offenes Arbeitszeitmanagement, eine Ergebniskultur statt Anwesenheitskultur, umgesetztes „Empowerment“ und eine gesunde Fehlerkultur. Das spricht sich rum, hält Talente im Unternehmen und lockt weitere an.

 

Kurzportrait

Matthias Malessa begann 1987 als Diplom-Volkswirt seine Karriere als Trainee bei adidas. Nach Stationen in Asien als Vice President Financial Controlling und Geschäftsführer in der Schuhproduktion kehrte Matthias Malessa nach Deutschland ins adidas Headquarter zurück und durchlief dort verschiedene HR Führungspositionen. 2006 übernahm er als Chief HR Officer die weltweite Verantwortung bei adidas. Dort hat er danova als Dienstleister kennengelernt, wiederholt beauftragt und in der persönlichen Zusammenarbeit kennengelernt. Aufgrund dieser Erfahrung und der Rückmeldung seiner Mitarbeiter ist Matthias Malessa seit Anfang 2015 auch Gesellschafter und Markenbotschafter bei der danova GmbH. Darüber hinaus übernimmt er Lehraufträge an Universitäten, ist Senior Consultant am „Authentic Leadership Institut“ in Harvard und Senior External Advisor bei McKinsey & Company.

Rückblick: danova auf der FIBO EXPERT 2017

Am 6. April war die danova zu einem Vortrag im Speakers Forum der FIBO EXPERT 2017 geladen.

Zum Thema „Deine Ernährung, dein Ziel, dein »foodcoach«. – Der digitale, innovative Ernährungscoach“ stellten der danova-Geschäftsführer Karsten Vieth und die Produktgruppen- und Projektleiterin Martina Muth das neue und innovative Online-Produkt »foodcoach« vor.

Das FIBO Speakers Forum ist ein neues Format, um im Rahmen des Corporate Health Netzwerks, aktuelle Themen aus dem Bereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements vorzustellen.

Impressionen des Publikums:

„Am foodcoach gefällt mir besonders die mobile Funktion und dass die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) bei der Erstellung mit einbezogen wurde. Die Rezeptdatenbank ist für die praktische Anwendung sehr hilfreich.
Die Weiterentwicklung zum moovecoach stellt eine ideale Ergänzung zum foodcoach dar.“

Für nähere Informationen zum foodcoach oder zu unserem weiteren Leistungsportfolio kontaktieren Sie uns hier.

Wissenschaftliche Evaluierung des online-gestützten Mentale Fitness-Check der danova GmbH

Der online-gestützte Mentale Fitness-Check der danova GmbH zur Erfassung der individuellen Stresssituation sowie persönlicher Stärken, Ressourcen und Bewältigungsstrategien wurde im Rahmen einer wissenschaftlichen Abschlussarbeit an der „Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement“ (https://www.dhfpg.de) evaluiert und als valide und fundiert bewertet.

Mit dem Mentale Fitness-Check der danova GmbH werden sowohl die aktuelle Stresssituation als auch persönliche Stärken und Ressourcen erfasst. Somit bietet er die ideale Ausgangsbasis für die individuelle Zielformulierung und das Entwickeln effektiver Bewältigungsstrategien. Der online-gestützte Check-up wird im Seminar-, Webinar- und Coachingalltag eingesetzt. Die Status-Quo Analyse sensibilisiert die Teilnehmer/innen für ihre individuelle Stresssituation und kann somit einen ersten wichtigen Impuls für das Entwickeln eines gesundheitsbewusster Verhaltensweisen darstellen.

Der Mentale Fitness-Check ist in seiner Kombination aus Persönlichkeitsanalyse und Stresstest einzigartig und bildet beide Komponenten ökonomisch und valide ab. Seine Validität wurde, neben anderen zentralen Gütekriterien der wissenschaftlichen Testtheorie (v.a. Objektivität und Reliabilität) im Rahmen der wissenschaftlichen Abschlussarbeit nachgewiesen. Darüber hinaus genießt er eine hohe Akzeptanz und Nutzenbewertung durch die Teilnehmer.

Der Mentale Fitness-Check erfüllt demnach nicht nur die wissenschaftlichen Kriterien eines fundierten und validen Testverfahrens, sondern wird darüber hinaus auch von den Teilnehmern durchgängig positiv bewertet.

Die fachlich-inhaltliche Betreuung der wissenschaftlichen Masterarbeit erfolgte durch zuständige Experten (Psychologinnen) der danova GmbH.

Die danova GmbH berät und begleitet Sie und Ihr Unternehmen in der Analyse, Umsetzung und Erfolgsmessung Ihres betrieblichen Gesundheitsmanagements. Sprechen Sie uns an.

Bild: Wesson Wang